Sella (Oberlausitz) stellt sich vor...

1350 Erste urkundliche Erwähnung [nicht sicher] (*)

bis 1438 Sella in Zugehörigkeit zur Herrschaft Kamenz mit Cosel und Zeißholz (*)

ab 1438 Herrschaft der Augustiner zu Alt-Dresden über Sella (*)

1455 Erste sichere urkundliche Erwähnung - Johann von Gersdorf auf Tettau wird mit Sella und Grünewald belehnt

1524 Sella in Grundherrschaft zum Kloster Dresden (Dresden-Neustadt)

1540 Grünewald wird nach Hohenbocka eingepfarrt

1554 Sella wird nach Schwepnitz eingepfarrt

1611 Sella und Grünewald gehören der Herrschaft Guteborn an

1621 Sella wird Anteil des Rittergutes Cosel

1635 Zugehörigkeit zu Kursachsen (ununterbrochen bis 1815)

1665 Sella in Zugehörigkeit zur Grundherrschaft des Rittergutes Grünewald

1777 Sella und Grünewald werden Bestandteil des Bautzener Kreises

1815 Sella und Grünewald werden per Friedensvertrag von Sachsen an Preußen abgetreten (18.05.)

1815 Zugehörigkeit zu Preußen, Provinz Brandenburg, Regierungsbezirk Frankfurt a.d.O. (22.05.)

1815 Zugehörigkeit zum Kreis Spremberg-Hoyerswerda

1825 Zugehörigkeit zur Provinz Schlesien, Kreis Hoyerswerda

1825 Fertigstellung des Schulgebäudes in Grünewald

1842 Erste Zeitung "Kreisblatt Hoyerswerda" - Sella soll es zukünftig aus Bernsdorf und Grünewald aus Ruhland beziehen

1871 Pflanzung der Friedenseichen auf dem Dorfplatz Sella

1877 Anlegen des Friedhofes Sella (Pestepedemie)

1886 Fertigstellung des Glockenturmes Sella

1922 Fertigstellung der elektrischen Stromversorgung in Sella und Grünewald

1936 Sella wird in Lindhain umbenannt (30.11.)

1938 Sella wird in den Gemeindebezirk Grünewald eingegliedert (01.04.)

1945 Rückumbenennung von Lindhain in Sella

1949 Zugehörigkeit zum Land Sachsen, Kreis Hoyerswerda

1952 Errichtung der ersten Straßenbeleuchtung in Sella

1952 Umgliederung zum Landkreis Senftenberg, Bezirk Cottbus

1968 Errichtung des Kindergartengebäudes in Grünewald

1990 Bürgerentscheid über die Zugehörigkeit zum Land Brandenburg oder Sachsen im Kreis Senftenberg - Trotz Stimmenmehrzahl (in Grünewald/Sella 91,5%; Gesamtkreis 54,5%) für Sachsen entscheidet sich der Kreistag mit einer Stimme Mehrheit für die künftige Zugehörigkeit zum Land Brandenburg

1990 Zugehörigkeit zum Land Brandenburg, Kreis Senftenberg

1992 Bildung des Amtes Ruhland u.a. mit Grünewald und Sella

1993 Zugehörigkeit zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz

2000 Die Gemeindevertretung Grünewald/Sella spricht sich einstimmig für die Weiterführung des Amtes Ruhland im Zuge der brandenburgischen Gemeindegebietsreform aus

2000 Beginn der Spendenaktion für ein elektrisch betriebenes Läutewerk für den Glockenturm Sella

2001 Einweihung des Läutewerkes im Rahmen des Sellaer Turmfestes

2002 Aufnahme der Gemeinde Grünewald mit OT Sella in das "Dorferneuerungsprogramm des Landes Brandenburg zur Förderung der ländlichen Entwicklung"

2003 Bedingt durch die brandenburgische Gemeindgebietsreform verliert Sella den Status eines "Ortsteiles" (OT) und wird "Gemeindeteil" (GT) von Grünewald

2003 Grundhafter Ausbau der Dorfstraße und Gestaltung des Dorfangers Sella im Rahmen des "Dorferneuerungsprogrammes des Landes Brandenburg zur Förderung der ländlichen Entwicklung".



(*)... Etwa 15 km süd-südwestlicher von Sella befand sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Königsbrück ein gleichnamiger Ort Sella, so dass Verwechslungen nicht vollständig ausgeschlossen werden können.


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Hinweise und Anregungen nehme ich gern entgegen.


Fotos aus dem Ort Sella...Schau an!


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